Itineranter und lokalisierter Magnetismus in Fe basierten Supraleitern – Elektronenspinresonanz-Spektroskopie und Einkristallzucht

Projektleiter

Dr. Joachim Deisenhofer
Dr. Hans-Albrecht Krug von Nidda

Zusammenfassung

Elektronenspinresonanz-Untersuchungen bei X-Band (9GHz) und Q-Band (34 GHz) Frequenzen sollen in Eisenpniktidverbindungen und verwandten Systemen durchgeführt werden. Die Kopplung von lokalisierten magnetischen Momenten und den Leitungselektronen wird in dotierten EuFe2As2 -basierten Materialien untersucht und mit Messungen an reinem EuFe2As2 unter hydrostatischem Druck bis zu 3GPa verglichen werden. In den Verbindungen LFeAsO1-xFx (L = La, Ce, Pr, Nd, Sm) und in von der binären Verbindung Fe1+xSe abgeleiteten Systemen soll direkt die Leitungselektronenspinresonanz untersucht werden, um Zugang zur dynamischen Spinsuszeptibilität der Leitungselektronen zu erhalten und mittels der Linenbreite Informationen über die Spin-Gitter Relaxationszeit zu bekommen. Die Zucht großer Einkristalle der Supraleiter FeSe1-yTey and Fe1+xSe, wie sie für Neutronenstreuexperimente und optische Studien im Infrarotbereich benötigt werden, ist ein weiteres Ziel, das mittels Erprobung und Optimierung verschiedener Synthesetechniken erreicht werden soll.

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